Uwe Rakow


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Das "unmögliche Kind"

AD(H)S

Das "unmögliche Kind" oder das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (AD(H)S) und seine Behandlungsmöglichkeiten

Das "unmögliche Kind" oder, damit das Kind einen diagnostischen Rahmen hat,"Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ADS" ist wirklich schwierig einzugrenzen. Immerhin wissen wir seit 1844, als der Nervenarzt Dr. Heinrich Hofmann den bösen Friedrich und das ungehorsame Paulinchen in seinem "Struwwelpeter" gaukeln und schaukeln, trappeln und zappeln ließ, was Hyperaktivität bedeutet und was man im Zeitalter der Globalisierung und des Internets- Tribut an unsere Zeit-dagegen tun soll: Man verordnet Psychopharmaka wie Ritalin (Mehtylphenidat) werden zunehmend in Deutschland verschrieben, in den letzten 2 Jahren eine Steigerung um 300 %! 1997 wurden 586.000 Packungen Ritalin bei Steigerung der Dosierungsgrenze von 400 mg auf 1500 mg verschrieben, Tendenz steigend!

Ist dies wirklich die einzige symptombezogene Medikamentation zur Lösung des Problems mit den beschriebenen Nebenwirkungen

  • Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens
  • Beeinträchtigung des Nachtschlafes
  • Entzugserscheinungen beim Absetzen
  • Appetitmangel, Heißhunger
  • Karies, Basendefizit


die wir hyperaktiven Kindern als Hilfe angedeihen lassen? Schwingt da nicht ein wenig Bequemlichkeit mit? Ich fordere deshalb die Einbeziehung von Kinderpsychotherapie oder Kinderhypnose bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Erfahrungs- und Naturheilkunde, besonderes von Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft, Isopathie und Hömöopathie, weil Ritalingaben über einen längeren Zeitraum gefährliche Nebenwirkungen im späteren Alter zur Folge haben werden. Zunächst ist Ritalin bei Kindern bis zum Alter von 4 Jahren nach meiner Ansicht kontraindiziert, weil es besonders stark verändernd in den Gehirnstoffwechsel eingreift.
Die Ursachen des ADS-Syndroms liegen begründet in

  • Genetik, Gehirnstoffwechsel, Erziehung, Lebensweise, Umwelt, Ernährung


Fehlernährung, Vitalstoffmangel, Wassermangel, Bewegungsmangel, Schlafdefizit führen zu einer Labilität im Säurebasenhaushalt, Blutzuckerschwankungen, Veränderung des Darmmilieus, die auf den Gehirnstoffwechsel toxisch einwirken, das wissen wir! Wichtige Gehirnfunktionen wie der Dopamin- und Serotoninhaushalt werden dann gestört, so dass organische Defizite psychogen werden.

Wenn Sie Ihrem Kind wirklich zur Seite stehen möchten, weil Ihr Kind oder Sie mehr oder weniger unter ADS-Symptomen leiden, dann stellen Sie

  • die Ernährung um auf Vollwertkost, kein Fast-Food, keine Süßigkeiten und Schokolade.
  • Meiden Sie mit Zucker angereicherte Genussgetränke; geben sie Ihrem Kind viel Wasser und schmackhafte Tees zu trinken!
  • Achten Sie auf Laktoseunverträglichkeit Ihres Kindes, die sehr häufig ist; meiden sie Kuhmilch- und Hühnereiprodukte!
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind lernt sich mehr zu bewegen!
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht in eine stundenlange computergesteuerte Spiel- und Suchtwelt abgleitet!
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht zu viel Fleisch zu sich nimmt (Übereiweißung führt zur Übersäurung!)
  • Machen Sie bei einem erfahrenen Therapeuten den Versuch mit homöopathischen Mitteln, weil diese auf die Individualität Ihres Kindes eingehen.
  • Setzen sie zur Milieukorrektur isopathische Mittel ein, um Regulationsblockaden im Körper zu lösen und den Gehirnstoffwechsel positiv zu beinflussen.


Gehen Sie zu einem Kinderpsychotherapeuten oder Kinderhypnotherapeuten, der seine Therapie nach den o.a. Grundsätzen ausrichtet. Nur so erreichen Sie, dass ihr Kind als Ganzheit wieder selbstverantwortlich zu sich selbst findet, ohne Ritalin!
Zu viel verlangt! Ja, ich weiß, das ist sind Berge, die vor Ihnen liegen, Berge der Verantwortung, die Sie zum Wohle Ihres Kindes erklimmen können! Möchten Sie diesen steinigen Weg zu einer fantastischen Aussicht mit Ihrem Kind überhaupt gehen?


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