Uwe Rakow


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Exkurs 2

Hypnose

Exkurs 2

Morphische Felder

Rupert Sheldrake, Biochemiker und Zellbiologe u.a. an der University of Cambridge, hat das Modell der Morphischen Felder in Anlehnung an die Weltenseele von Thales und des kollektiven Unbewussten C.G. Jungs entwickelt.

Jede Struktur, d.h. jedes Atom, jede Zelle, jeder Organismus, jeder Mensch, jede Familie, jedes Planetensystem lebt in einem morphische Feld, das wie ein großes Gedächtnis wirkt, in welchem alle Informationen des Systems aus der Vergangenheit und Gegenwart selbstorganisatorisch gespeichert sind.
Die einzelnen Teile des Systems stehen in ständiger Resonanz und Verbindung mit dem Ganzen wie in einem Gedächtnisfeld und bestimmen die Gewohnheiten und das Verhalten eines Organismus oder eines Menschen als Individuum mit seinen Wahrnehmungen, Empfindungen, Gefühlen, Denken etc. So kann z.B. in der Gruppentherapie, wo ein Thema in der Gruppe bearbeitet wird, die Wahrnehmung zunehmend lösungsorientierte Aspekte einfließen lassen und damit das morphische Feld und ressourcenbezogene Quellen aktivieren.

In der Hypnotherapie/Psychotherapie wird das morphische Feld im Sinne von Übertragung/Gegenübertragung beim Therapeuten und Klienten gestärkt, in dem Maße, wie Beziehungen, Vorstellungen, Erfahrungen eingebracht und intensiviert werden.

Bei Klienten, die über Generationen an Verstrickungen als Ausdruck unterschiedlicher Dynamiken im Familiensystem im Sinne einer Familienneurose leiden, kann dieser tiefliegende morphische Feld hypnotherapeutisch und/oder systemisch nach Hellinger abgeklärt und gehemmt und gelöst werden.


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