Uwe Rakow


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Tinnitus

Hypnose

Medizinische Hypnose bei Hörsturz und Tinnitus

Werter Interessent!

Sie leiden unter Hörsturz oder Tinnitus?

Tinnitus oder Ohrensausen

ist ein Problem, an dem immer mehr Menschen in der westlichen Welt leiden. Auf Grund vielfältiger Studien und Erfahrungen möchte ich Ihnen Lösungswege aufzeigen, um mit Hilfe Ihres HNO-Arztes und medizinischer Hypnose besser damit umgehen zu können.
Grundlagen sind u.a. die Studien des HNO-Arztes Rüdiger Steinriede, des Psychiaters, ärztl. Psychotherapeuten, Lehrtherapeuten des Zentrums für Angewandte Hypnose, Götz Renartz und der Professoren Hülse, Stoll und Revenstorf.
Sie haben Hörsturz und Tinntis unter dem Einfluss medizinischer Hypnose wissenschaftlich untersucht und Konzepte entwickelt, die Medikation und Techniken der Schulmedizin mit medizinischer Hypnose zu kombinieren.
Voraussetzung jeglicher Behandlung von Hörsturz oder akutem Tinnitus ist zunächst eine gründliche HNO-ärztliche Untersuchung, gegebenfalls eine konsiliarische Einbindung von Neurologen, Orthopäden und die fachärztlich eingeführte medikamentöse oder Infusionstherapie. Grundsätzlich gehört deshalb plötzlicher Hörverlust oder akuter Tinnitus sofort in HNO-ärztliche Behandlung. Soweit zum Vorwort.

Mediziner unterscheiden bei Tinnitus den subjektiven Tinnitus vom objektiven Tinnitus. Beim subjektiven Tinnitus hört nur der Betroffene selbst das Ohrgeräusch, beim objektiven Tinnitus kann der Untersucher mittels entprechender Apparate z.B. eine Gefäßfehlbildung oder einen Gefäßtumor diagnostizieren.

Die häufigste Form ist der subjektive Tinnitus und als Hörsturz = akuter Tinnitus ein absoluter Notfall in der HNO-Praxis.
Der akute Tinnitus kann innerhalb von Sekunden, Minuten oder Stunden entstehen und seine Genese, d.h. seine Herkunft ist oft nicht gesichert.
Auf die mannigfaltigen Ursachen - Tumor, neg. Stress, Schleuder- oder Knalltrauma, Mittelohrentzündung, Vergiftungen oder HWS-Syndrom etc. - kann hier nicht eingegangen werden, ebensowenig auf Hörsturztypen und die medizinische Therapie.
Die Kernfrage nach diagnostischer Abklärung lautet:
Wie kann ich mit Hilfe medizinischer Hypnose die Heilung bzw. den Umgang mit dem Tinnitus unterstützen?
Wichtig bei Hörsturz oder akutem Ohrgeräusch ist es, schnell zu handeln, um die Durchblutung im Innenohr wieder zu normalisieren.
Mittels medizinischer Hypnose, so auch die Erfahrungen des HNO-Arztes Steinriede, die er in seinem Buch ausführlich beschreibt, sind dies

1. direkte Suggestionen, um die Durchblutung im Innenohr gut erlebbar zu verstärken und die Funktionen des autonomen Nervensystems über zentralnervöse Strukturen des Gehirns verändernd zu beinflussen.
Da der akute Hörverlust häufig im Zusammenhang mit einer Überforderung in bestimmten Lebenssituationen steht, werden Stessauflösungstechniken (Wunschurlaubsort, Hobbys, Sportarten und Reframungstechniken wie Meeresrauschen oder Windsausen oder Ankertechniken mit dem Tinnitussimulator eingebaut.

2. Weiterhin können indirekte Suggestionsformulierungen mit Durchblutungsmetaphern (Geschichten) unter Einbettung der Ressourcen (Fähigkeiten, Werte des Patienten Glaubensgrundsätze) sowie die Erlebniswelt des Patienten zur Besserung des Hörvermögens beitragen.
Ich habe wie Steinriede Bausteine entwickelt, die sich bei Hörsturz besonders im Basstonbereich sehr gut beeinflussen lassen.
Bei diesen Trancebausteinen werden zusätzlich Ankertöne wie Pfiff, Musik eingesetzt oder taktil mit Druck oder Wiederholungen wichtiger Sequenzen gearbeitet, um den Effekt zu verstärken.
Ich möchte in diesem Zusammenhang auf die besondere Gammatik der Sprache hinweisen, die enspannungsfördernd und hypnotisch wirkt.

Störungsbild chronischer Tinnitus

Auf die gezielte Darstellung von Tinnitusarten wie Mittelohrtinnitus, den neuralen Tinnitus oder cochlearen Tinnitus, z.B. bei Altersschwerhörigkeit, möchte ich aus Platzgründen verzichten.
Chronisch wird ein Tinnitus, unabhängig von den Ursachen, wenn das Ohrgeräusch länger als 6 Monate besteht. Wir unterscheiden hier zwischen kompensiertem und dekompensiertem Tinnitus.
Bei einem kompensierten Tinnitus ist der Betroffene/die Betroffene nicht wesentlich in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Er/Sie hat gelernt, damit zu leben.
Beim dekompensierten Tinnitus leidet der Patient/die Patientin unter den Geräuschen, wobei komplexe psychische Störungen wie Bluthochdruck, Depressionen, Ängste, Schlaf- und Konzentrations-störungen hinzukommen können. die psychotherapeutische oder hypnotherapeutische Unterstützung notwendig machen.
Mit Hilfe langer Trancezustände, auf den jeweiligen Klienten zugeschnitten, lässt sich der dekompensierte Tinnitus in einen kompensierten Tinnitus überführen, wobei der Klient lernt, in seinem Erleben die Ohrgeräusche auszublenden.
Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es oft unrealistisch ist, den chronischen Tinnitus vollkommen zu heilen.
Die Menschen können aber lernen, mit den Geräuschen umzugehen, um somit ihre Lebensqualität zu verbessern.

Ablauf der Hypnosesitzungen

  • Nach einer gründlichen Anamnese oder Exploration sammele ich alle wichtigen Daten, schreibe Fähigkeiten, Hobbys, Werte, Glaubensgrundsätze etc. zum Teil wortwörtlich mit, um die Therapie auf mein Gegenüber einzustimmen.


  • Es erfolgt dann eine Tranceinduktion, z.B. über Augenfixation oder beiläufige verbale Sätze oder Geschichten, die trancefördernd wirken.


  • Dann folgt das "Spurenlegen", z.B. der Gang über die Wiese, Wanderungen am Strand oder in den Bergen unter Einbeziehung aller Sinne. Beiläufige Suggestionen aus den Erleben des Patienten lasse ich einfließen.


  • Anschließend kann eine Trancevertiefung über Zahlenbilder oder Treppen über Altersregression erfolgen, um Ressourcen aus der Vergangenheit aufzudecken und zu nutzen. Möglich ist in Trance auch eine Zukunftsprojektion, wo der Patient eine Lösung in naher oder weiter Zukunft erlebt, um von dort zur Gegenwart zurückblicken, wie er oder sie den kompensierten Tinnitus ausgeblendet erlebt. Insgesamt werden neben den Ressourcen, die Fähigkeiten, Werte und Glaubensgrundsätze zur Desensibilisierung z.B. traumatischer Erlebnisse eingeblendet und vertieft, evtl. die symptomatischen Empfindungsqualitäten verändert oder mittels Heilungssymbolen oder Metaphern der Heilungsprozess in Trance positiv verändert. Die Kommunikation läuft unbewusst-bewusst ab, wobei mit ideomotorischen Bewegungen oder auf sprachlicher Ebene kommuniziert werden kann.


  • Zum Schluss erfolgt die Reorientierung mit einer Besprechung oder zeichnerischer Darstellung des Erlebten.


Normalerweise, so meine Erfahrungen, beruhigt sich das akute Tinnituserleben nach 3-5 Sitzungen jeweils a 90 Minuten. Selten habe ich erlebt, dass ein Patient oder eine Patientin bei schweren psychischen Begleitumständen mehr als 10 Sitzungen braucht oder einer weitergehenden Psychotherapie zugeführt werden muss.

Der HNO-Arzt,Dr. Rüdiger Steinriede, hat seine Behandlungen bei akutem Tinnitus dokumentiert:
In 32 Fällen konnten 26 Patienten erfolgreich behandelt werden, d.h. Normalisierung des Gehörs, zumindest eine 50%ige Hörverbesserung. Die meisten Patienten werden zuerst eine Woche mit Infusionstherapie behandelt, bevor Hypnotherapie eingesetzt wird. Die Normalisierung des Gehörs findet 3-5 Tage nach den hypnotherapeutischen Sitzungen statt.
Bei Patienten über 60 Jahren sind die Heilungschancen geringer.
Steinriedes Langzeiterhebung bei chronischem Tinnitus wurde an 16 Fällen dokumentiert, wobei 8 Fälle erfolgreich hypno-therapeutisch behandelt wurden, so dass die Menschen mit ihrem jetzt kompensiertem Tinnitus leben konnten.
Wenn Sie mehr über mich, Hypnotherapie allgemein
oder Tinnitus erfahren wollen, dann rufen Sie mich unter der 06752/8957 an oder benutzen Sie mein Kontaktformular. Sie können aber auch eine Mail an " uwe-rakow@gmx.de" oder ein Fax senden unter 06752/943678. Vergessen Sie nicht, Ihre Telefonummer anzugeben, damit ich Sie zurückrufen kann, um Ihre Fragen zu beantworten.


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